Stellenaussschreibung Systemadministrator/in am ZIM

Das Zentrum für Informationsmodellierung sucht eine/n

Systemadministrator/in

(20 Stunden/Woche; vorerst befristet auf 1 Jahr – mit Option auf Dauerstelle; zu besetzen ab sofort)

Aufgabenbereich

  • Mitarbeit bei der Administration des Serverpools des Zentrums für Informationsmodellierung (vor allem Linux, aber auch Windows Server)
  • Dokumentation technischer Prozesse
  • Unterstützung der ZentrumsmitarbeiterInnen bei Problemen in Zusammenhang mit der IT-Infrastruktur des Zentrums

Fachliche Qualifikation

  • Matura
  • Fundierte Linux Kenntnisse
  • Grundlegende Kenntnisse über Netzwerke und Webtechnologien
  • Kenntnisse mindestens einer Programmiersprache (z.B. Bash, Python, C, Java)
  • Kenntnisse in zumindest einem der folgenden Bereiche: Webserver-Administration (Apache, TOMCAT); Datenbankserver-Administration (PostgreSQL, MS SQL Server, LDAP, eXist, Triple Stores); X-Technologien (XML, XSLT, XQuery) (wünschenswert)

Persönliche Anforderung

  • Kommunikations- und Teamfähigkeit
  • Genauigkeit und Belastbarkeit
  • Bereitschaft zur (selbstständigen) Weiterbildung

Einstufung
Gehaltsschema des Universitäten-KV: IIIb 
Gehaltsschema des VBG (im Fall einer universitätsinternen Versetzung): v2/3

Mindestgehalt
Das kollektivvertragliche Mindestentgelt gemäß der angegebenen Einstufung beträgt € 1.127,10 brutto/Monat. Durch anrechenbare Vordienstzeiten und sonstige Bezugs- und Entlohnungsbestandteile kann sich dieses Mindestentgelt erhöhen.

Wir bieten Ihnen eine abwechslungsreiche und eigenverantwortliche Tätigkeit. Es erwarten Sie ein angenehmes Arbeitsklima, flexible Arbeitszeiten sowie zahlreiche Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten. Nutzen Sie die Chance für den Einstieg in ein herausforderndes Arbeitsumfeld, geprägt von Teamgeist und Freude am Job.

Ende der Bewerbungsfrist: 15. März 2017 
Kennzahl: AB/24/99 ex 2016/17

Die Universität Graz strebt eine Erhöhung des Frauenanteils an, insbesondere in Leitungsfunktionen und beim wissenschaftlichen Personal und lädt deshalb qualifizierte Frauen ausdrücklich zur Bewerbung ein.

Wir freuen uns über Bewerbungen von Menschen mit Behinderung, die über eine ausschreibungsadäquate Qualifikation verfügen.

Bei Interesse senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen innerhalb der angegebenen Bewerbungsfrist inkl. Lebenslauf, Foto und relevanter (Dienst-)Zeugnisse unter Angabe der Kennzahl bitte per E-Mail an:

bewerbung@uni-graz.at 
 
Karl-Franzens-Universität Graz 
Personalressort 
Universitätsplatz 3 
8010 Graz

Für Informationen steht Ihnen das Sekretariat des Zentrums für Informationsmodellierung unter der Telefonnummer +43 (0) 316 / 380 – 2292 oder der E-Mail Adresse zim@uni-graz.at gerne zur Verfügung.

 

Neues Teilprojekt online: Diapositive der Meringer Sammlung

Neben den Geräten gehören zur Meringer Sammlung auch Diapositive aus Glas. Im Rahmen des Projektes Repositorium Steirisches Wissenschaftserbe wurden die 77 Originale digitalisiert, erschlossen und der bestehenden Webpräsenz der Sammlung hinzugefügt. Es handelt sich hauptsächlich um Aufnahmen des bäuerlichen Lebens sowie ortstypische Gebäude, entsprechend dem Schwerpunkt der übrigen Sammlung befinden sich die verortbaren Szenen hauptsächlich im heutigen Österreich, auf dem Balkan und in Norditalien. Bei einigen Stücken konnte Viktor Geramb als Fotograf festgestellt werden. Die Diapositive werden im Universitätsarchiv Graz aufbewahrt.

http://gams.uni-graz.at/context:dias

Einladung zur Antrittsvorlesung: „Digitale Erschließung von Kulturerbe – das Semantic Web als digitale Symbolisierung von Welterfahrung?“

von Herrn Univ.-Prof. Dr. Georg Vogeler MA

am Donnerstag, 19. Jänner 2016, 17.00 Uhr.
im Sitzungszimmer der Geisteswissenschaftlichen Fakultät, Universitätsplatz 3, 8010 Graz
einladen.

Die Digitalen Geisteswissenschaften sind in ihrer beständigen Rekombination von Methoden und Erkenntnissen aus geisteswissenschaftlichen Disziplinen, Informationswissenschaften und Informatik von zwei Grundströmungen geprägt: 1. Der Erforschung der besten Wege zu und Formen der digitalen Repräsentation von Kulturprodukten („Digitalisierung“) und 2. den Auswertungsmöglichkeiten solcher digitaler Repräsentationen.
Der Vortrag widmet sich einer Technologiengruppe, die in diesem Kontext eine zentrale Rolle einnimmt, dem sogenannten „Semantic Web“: Literaturdatenbanken werden damit ebenso digital abgebildet wie digitale Editionen oder archäologische Funde.

2001 schlug Tim Berners Lee, der Begründer des WWW, vor, nicht nur Textfragmente im WWW zu einem globalen Hypertext zu verknüpfen, sondern auch im Semantic Web strukturierte Daten miteinander zu verbinden („Giant Global Graph“). Die Potentiale dieser Technologie werden meistens darin gesehen, dass sie zum einen effiziente Werkzeuge des Informationsaustausches bereitstellt und zum anderen komplexe Schlüsse zulässt und deshalb als Baustein künstlicher Intelligenz nutzbar ist. Der Vortrag möchte diesen Überlegungen eine kulturwissenschaftliche Reflexion gegenüberstellen. Anhand konkreter Beispiele widmet er sich der Frage, ob das Semantic Web nicht ebenso deshalb eine Kerntechnologie der Digitalen Geisteswissenschaften werden könnte, weil es imstande ist, elementare Eigenschaften von menschlicher Kultur abzubilden.

Bitte informieren Sie Herrn Scholger bis zum 13. Jänner 2016, ob die Teilnahme an der Veranstaltung für Sie möglich ist (zim@uni-graz.at).

Neues Projekt online: Ödön von Horváth: Historisch-kritische Ausgabe – Digitale Edition

  • In Kooperation mit dem Franz-Nabl-Institut für Literaturforschung
  • Laufzeit: 2016
  • Projektkontakt: Hans Clausen

Ödön von Horváth ist einer der meistbeachteten deutschsprachigen Autoren des 20. Jahrhunderts. Die Projektseite Ödön von Horvath: Historisch-kritische Ausgabe – Digitale Edition fasst die editorischen Bemühungen um sein Werk zusammen. Sie erlaubt einen Einblick in die Methodik der historisch-kritischen Buchausgabe und bietet zugleich eine digitale Edition von Geschichten aus dem Wiener Wald (1931) als Auftakt für die Digitalisierung des dramatischen Gesamtwerks. Ein besonderer Schwerpunkt dieser digitalen Edition ist der Einsatz von Visualisierungstechniken (Netzwerkgraphen) als neues analytisches Hilfsmittel der Digitalen Geisteswissenschaften.

http://gams.uni-graz.at/horvath-edition

 

Bernadette Biedermann: Museale Sammlungen virtuell repräsentiert. Am Beispiel des Hans-Gross-Kriminalmuseums der Universitätsmuseen der Karl-Franzens-Universität Graz

Bernadette Biedermann (Institut für Geschichte, KFU Graz) reflektierte in ihrem Vortrag über den Stellenwert und die Positionierung von „digitaler Museologie“ und griff dabei auf die kurz vor der Veröffentlichung befindliche Internetpräsenz des Hans Gross Kriminalmuseums als praktisches Anwendungsbeispiel zurück.

Link zum Youtube-Video: https://youtu.be/JkUUI2ZXrsw

Call for Papers: CO:OPyright: Challenges and Practices of Copyright and Licensing of Digital Cultural Heritage

+++++++++ Deadline extended until January 23, 2017!  +++++++++++

Conference at the University of Graz

April 12/13, 2017

The conference is hosted by the Centre for Information Modelling – Austrian Centre for Digital Humanities and the Institute of the Foundations of Law, Section ‘Law and ICT’ at the University of Graz (Austria).

In the age of digital information technology and the constant availability of information through the Internet, it is not only important to have democratic access to knowledge, but also essential to consider the potential that lies in the critical production and expansion of knowledge.

The CO:OP – short for Community as Opportunity: the creative archives’ and users’ network – co-funded by the Creative Europe programme of the European Union aims to strengthen and promote the co-operation between institutions preserving our common cultural heritage and the general public.

Of particular interest and concern to cultural heritage institutions are issues of copyright on, provision of and access to digitized material. There is a recognizable political drive in the European Union to facilitate public access to cultural heritage – and data in general – hosted at public institutions. However, the lack of  legal harmonization and the often unclear national legislations on the use and provision of resources by public cultural  heritage or scientific institutions has been prohibiting a much broader engagement between the general public and its own cultural heritage.

This conference invites:

a.                  legal experts to present contributions on the legal framework concerning digital cultural heritage resources on a national or international level, the European and international conditions, political developments and innovative approaches to improve the situation on the use and provision of such resources,

b.                  experts and curators from cultural heritage institutions to share their best – and worst! – practice examples with projects that had to deal with copyright and licensing as exemplary showcases for the CO:OP community at large.  

These two different perspectives on the topic will be presented in consecutive sessions of 20-minute papers on April 13 and brought together in a Panel Discussion with stakeholders from cultural heritage institutions, the legal academic community and representatives of funding bodies and political entities at the end of the conference.

Pre-Conference Workshops on April 12 will provide hands-on sessions on pertinent licensing tools, Open GLAM, and the introduction of a Guidelines and Best Practices document regarding the core topics of the conference which will serve as one of the deliverables and milestones of the CO:OP project.

The deadline for submissions is January 9, 2017. Please submit your abstracts (of up to 800 words), and a short biography of the author(s), to:  zim(at)uni-graz.at.

The submissions will be peer reviewed and the review results returned by February 13, 2017.

Online version of this CfP at: http://informationsmodellierung.uni-graz.at/veranstaltungen/coopyright

PDF-Version

Roman Bleier: Diplomatische Transkription mit TEI am Beispiel der Briefe des Heiligen Patrick

Roman Bleier (ZIM-ACDH, Uni Graz), post-doc Dixit-Fellow am Zentrum für Informationsmodellierung präsentierte im Rahmen seines Vortrages, wie er im Rahmen seiner Dissertation TEI als Grundlage für die Transkription und Analyse der Briefe des Heiligen Patrick verwendet. Im Fokus seiner Untersuchungen stehen die Textgenese und die Erforschung des Schreiber-/Kopistenverhaltens.

PPT-Folien
Link zum Youtube-Video: https://youtu.be/C2ecHCjxw7Y

Vernetzungstreffen Digitale Kunstgeschichte

Am 18.10.2016 fand das 5. Vernetzungstreffen der Initiative “Digitale Kunstgeschichte in Österreich” am ZIM-ACDH statt. Wir konnten uns über zahlreiche Teilnahme und gute Diskussionen freuen!

Programm

11.00 – 11.30 Uhr Begrüßung
11.30 – 13.00 Uhr Projektpräsentationen
13.00 – 13.45 Uhr Mittagspause
13.45 – 15.00 Uhr Diskussion

Projektpräsentationen

  • Carina Koch & Elisabeth Steiner: Kunsthistorisch relevantes Quellenmaterial im Portal “Kultur- und Wissenschaftserbe Steiermark”
  • Eva Tropper: Postkartensammlung Online
  • Sandra Jakob: Digitalisierte Museumsgeschichte: Materialien zur historischen Inneneinrichtung und Möbelkunde am Universalmuseum Joanneum
  • Eva Klein: Gebrauchsgrafik. Aufbruch in die ModerneGeorg Vogeler: Illuminierte Urkunden als Gesamtkunstwerk
  • Andrea Worm & Roman Bleier: Universalgeschichte sichtbar machen: Das ‘Compendium historiae’ des Petrus von Poitiers als historische Synopse und seine Überlieferungstradition (c. 1200 – c. 1500)
  • Hans Clausen: Otto Dix. Das Kriegstagebuch
  • Martina Scholger: Notizbuchedition Hartmut Skerbisch
  • Johannes Stigler: 4 Thesen zum Thema Nachhaltigkeit